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Canon Academy

Lecker!

Gute Rezepte für gelungene Food-Fotos

Canon Academy Team
Lesedauer ca. 3 Minuten
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„Leckere“ Food-Fotos sind gar so nicht schwierig zu realisieren: Ein schön angerichteter Teller (nicht gerade Gulasch, lieber Patisserie oder Sushi), dazu das passende Licht und der richtige Blickwinkel – und vielleicht noch ein Reflektor.

Manchmal ist der Teller ein Backblech oder der Tisch eines Kindergeburtstags. Und das Licht kommt vom Südfenster durch einen Diffusor – oder von einem oder mehreren Speedlite Blitzen.

Schärfentiefe

Food-Fotos wirken besonders ansprechend, wenn du gezielt einen Schärfeverlauf einsetzt. Das gelingt sowohl mit einer Canon EOS mit APS-C-Sensor als auch mit einer Vollformatkamera. Eine geeignete Optik kann zum Beispiel eine lichtstarke Festbrennweite mit 50 oder 85 mm sein, aber auch ein Makroobjektiv wie das EF 100mm F2.8L USM Macro ist eine gute Wahl. Da du bei diesen Fotos gezielt die Blende vorgeben möchtest, wählst du am besten den Zeitautomatikmodus Av oder den manuellen Modus M.

Licht

Wenn dir ein Nordfenster oder ein anderes Fenster ohne direkte Sonne zur Verfügung steht, dann gelingen die Fotos besonders einfach. Aber auch ein Fenster mit direktem Sonneneinfall taugt, wenn du einen Diffusor nutzt, um das Licht aufzuweichen. Gegenlicht ist ebenfalls eine gute Wahl bei Food. Meistens hast du Erfolg, wenn du das Setup so einrichtest, dass die Hauptlichtquelle als Gegenlicht oder Gegenseitenlicht wirkt. So sind auch die ersten drei Beispielbilder entstanden. Wir haben das Motiv im Innenraum vor einer Balkontür platziert und konnten so für den Melonen-Prosecco und die Minz-Cocktails das Licht als Gegenlicht nutzen. Auch die schöne Reflexion auf den Garnelen kommen durch das Gegenlicht zustande.

Beleuchten mit Speedlite

Wenn du in den Abendstunden Food fotografieren möchtest, kommen die Canon Speedlite-Blitzgeräte ins Spiel. So sind die Fotos vom Sushi und den frischen Gambas schlicht mit einem entfesselten Speedlite entstanden. Beim Sushi stand der Blitz links hinter dem Teller und war für ein etwas weicheres Licht mit einer Serviette abgedeckt. Bei den Gambas strahlte der Blitz ohne Lichtformer von hinten durch das fließende Wasser. So gelang es, die einzelnen Wassertropfen einzufrieren und die Szene im harten, direkten Licht schön funkeln zu lassen.

Arrangement und Farben

Beim Anrichten und Dekorieren der Fotos sind Linien, die ins Bild führen, wichtig. Ein anderer gestalterischer Kniff ist die Wiederholung, die du zum Beispiel an den drei Melonen-Prosecco-Gläsern siehst. Beim Minz-Cocktail mit Pfirsicheis wiederum wurde eine Seitenansicht mit einer Überkopf-Ansicht kombiniert. Und auch die Farben sind wichtig. Zuverlässig funktioniert ein Komplementärkontrast wie bei unseren Beispielen: Grün-Rot und Bläulich-Gelb. Aber auch ein Analogkontrast wie das Orange-Gelb-Rot der Garnelen kann eine gute Wahl sein.